



Bilder > Freiheit am 16.05.06
Während der Zeit des ersten und zweiten Geflügelknasts haben wir unsere (am Anfang über 90 jetzt noch knapp über 50) Hühner aus dem im Grünen gelegenen Hühnerstall in eine Pferdebox im Stall umgesiedelt. Tagsüber durften Sie raus in den Stall und die Maschinenhall, die wirklich groß aber leider natürlich auch sehr dunkel ist. Sie hatten auch Zugang zum Heuboden, wodurch wir jeden Tag Ostern hatten. So hatten es unsere Hühner relativ gut, relativ gut zu dem wie es anderen erging, die nicht soviel Platz zur Verfügung hatten, miserabel im Vergleich dazu, wie sie es gehabt hätten, wenn Politik und Medien nicht die Infektion weniger Tiere und noch weniger Menschen unter ganz anderen Bedingungen so zu ihrem Vorteil mißbraucht hätten.
Die Bilder zum Vergrößern bitte anklicken.

- Blick durch die Stäbe der Pferdebox auf die Stangen in der den Fenstern am nächsten Reihe. Interessant, diese Hennen sitzen immer noch auf den Stangen, obwohl sie ohne Stallhaltung schon lange unterwegs gewesen wären.

- Die Hühner auf dem Boden der Box. Nachdem die Hühner auch viel früher in die Box gehen, ist natürlich der Kotanfall viel größer als bei Freilandhaltung.

- Die ersten Hennen erreichen das geöffnet Tor. Die anderen sind erst an die gewohnten Futterplätze gegangen. Dazu gehört auch eine große Schaufel frischer Pferdemist, den wir morgens in der Stallgasse deponiert haben.

- weitere Hennen und ein Hahn sind hinzugekommen. Sie rennen aber nicht gleich weiter ...

- ... sondern stürzen sich auf das bißchen Gras, was auf der verdichteten Maschinenhallen einfahrt wächst.

- Wie die anderen Tiere merken, was los ist, kommen auch sie angerannt, verharren dann aber auch gleich an den ersten Hälmchen.

- Hier ein Ausschnitt des vorherigen Bildes mit den die Beinchen schmeißenden Hennen im Mittelpunkt.

- Es werden immer mehr - sie bleiben aber im Pulk, bei dem bißchen Grün, was mich sehr unangehm berührt hat.

- Was diesen Tieren entgangen sien muß, wenn ihnen das Gras schon so gefehlt hat! Die wirklichen Leckerbissen, sind für Hühner ja Regenwürmer und Kerbtiere.

- Das gleiche Bild wie weiter oben

- immer mehr Hühner - dicht an dicht -

- bemüht ein bißchen Gras zu ergattern.

- wenige Hühnerschritte weiter gibt es

- aber mehr Gras, die Gruppe teilt

- sich nach rechts und links.

- Gleich neben diesem Maschinenhallentor liegt die Dungplatte, sobald sich die erste Hennen an diese zurückbesonnen hatte,

- begann die Erstürmung des Misthaufens. Dort flogen dann die Beinchen, beim Scharren. Ansonsten warren die Köpfe unten.

- Deshalb kann man in diesen Bildern auch so gut erkennen, wieviele verschiedene Farben die Ringe haben. Ein Zeichen dafür, daß unsere Hennen viel älter werden als die in den Legebatterien.

- Hähne haben weniger Futterbedarf, kennen auch nicht den Futterneid der Hennen. Deshalb widmen sie sich sehr schnell wieder anderen Dingen.

- Dieser Hahn ist zufrieden damit, Hahn im Korb zu sein, während in den Nachbarbildern, die Hähne dem Misthaufen Feldherrnhügelqualitäten abgewinnen.

- Gibt es aber etwas Schöneres und an sich Selbstverständlicheres als den Hahn auf dem Mist? Leider ist er heute schon nicht mehr selbstverständlich. Wenn es nach der Politik geht, wird es ihn gar nicht mehr geben!

- Den ersten Hennen ist auch der Misthaufen zu eng geworden.

- Sie besuchen unsere Esel. Conchita betrachtet interessiert,

- aber nicht beunruhigt, den leider schon ungewohnten Besucher.